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Dartcounter / Dartscorer / Dart Scoreboard


Intention

Ich bin schon seit meinen DOS-Zeiten auf der Suche nach einem DartCounter, also ein Scoreboard für den PC, damit einem nicht nur das "lästige" Schreiben und Rechnen abgenommen wird. Nein, von Grundauf sollte das Programm verschiedene Shortcuts für viel geworfene Zahlen bereitstellen. So war in meinem ersten selbst geschriebenen Scorer die Leertaste mit der 26 verbunden, die Taste S mit 60 und so fort.

Leider existiert das Programm nicht mehr, es war dabei auch mein erster Gehversuch in Pascal oder C, beides Turbos von Borland. Erschwerend kam hinzu, dass die "Grafik" auf den üblichen Klötzchen von DOS aufbaute und die Standard-Screen-Befehl genutzt wurden, was eine Portierung nach Linux fast unmöglich machte. Ich begann mit Java.

Nach einiger Zeit schlief das "Projekt" mangels Zeit und Lust ein.

Jetzt haben wir wieder grafische Elemente zur Verfügung und ich suchte im Netz der Netze nach einem geeigneten Tool. Es gibt da eines, was sehr ansprechend ist, allerdings nur auf von mir nicht genutzten Betriebssystem funktioniert. Auch mit hilfe eines Emulators ist das Programm nicht für den Einsatz unter Linux geeignet. Daher entschloss ich mich, ein eigenes Programm zu schreiben.

Und da waren sie wieder, meine drei Probleme: Welche Programmiersprache sollte ich nutzen? Mit QT und GTK hatte ich bereits meine ersten Gehversuche unternnommen, nur alles scheitert zuerst an der Bildschirmausgabe: es gibt keine "Anleitung", wie ich unter GTK einen beliebige Text darstellen kann. QT ist mir schon wiede rzu weit weg.

Und da fiel mit plötzlich wieder mein TCL/TK-Buch von 1997 in die Hände.

Gesagt, getan. Nach vielen Programmzeilen mit Rückschlägen und "Geil!"-Rufen ist nun eine schon brauchbare, aber nicht fertige und schon gar nicht fehlerfreie Version hier als kostenloser Download verfügbar.

Da Programm kann noch nicht mit viel genutzten Features umgehen, z.B. Sets und Legs werden gar nicht bearbeitet. Aber es wurde von vornherein darauf ausgelegt, mit einem PC und einem abgesetzten Nummernblock bedient zu werden. Sobald man allerdings Namen eingeben muss, ist natürlich die grosse Tastatur notwendig.

Aber selbst Features wie Zwischenrechnung und Anzeige des "neuen Weges" sind mit Hilfe des Nummerblocks ("/" zum Aufrufen eines Rechendialogs!) ohne Schwierigkeiten möglich.

Nun ist es an Euch, das Ding zu testen, zu erweiteren und Vorschläge zu machen, wie ich das Programm verbessern kann.

Voraussetzungen: Linux mit Tcl/Tk, 8.4 (Version 7 könnte auch reichen), Auflösung 1024x768 min. Da Tcl/Tk auch unten anderen Betriebssystemen läuft, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass das Programm auch auf andern System läuft, wurde aber nicht getestet bzw. es wurde keine Rücksicht auf die evtl. systemseitigen Gegebenheiten genommen. Linux kann z.B. eine Postscript-Datei direkt ausdrucken.
zum Download: